Nach einem zusätzlichem Tag Sightseeing in London bin ich nun wieder in Berlin angekommen. Die vergangenen zwei Tage auf der A4U waren zwar sehr interessant, wobei auch die ein oder andere Enttäuschung dabei war. Neben dem englischen Essen trug dazu auch die Tatsache bei, dass manch ein Speaker die Panel Überschrift nicht mit seinen eigentlichen Inhalten in Einklang brachte.

Wenn man schon mit einer Art “HowTo” für einen Vortrag wirbt, erwarte ich nicht eine ganze Stunde zu hören wie schwierig das ganze Thema ist und man sowieso keine Chance hat so etwas umzusetzen. Ich zahle auf jeden Fall kein Geld dafür, dass ich höre wie toll die Dienstleistungen des Referierenden sind. Vielleicht kann man da als Veranstalter das nächste Mal etwas mehr Fingerspitzengefühl beweisen und so eine Powerpoint Präsentation nicht durchwinken.

Alles in allem war die A4U aber eine Runde Sache und man hat wieder das ein oder andere Quentchen Information aufgeschnappt oder bekannte Dinge gehört, die über die Zeit dann doch mal in Vergessenheit geraten sind. Gerade dafür ist es gut seine aktuellen SEO Strategien vor Augen zu führen, sie zu überdenken und Stellschrauben dann doch einmal zu ändern.

Begonnen hat für mich der erste Tag mit dem Vortrag “The Three Pillars of SEO” von Dave Naylor. Für Dave sind die Eckpfeiler der Suchmaschinenoptimierung die technischen Anforderungen an Webseiten sowie die Onpage- und Offpage-Optimierung. Besonders die Onpage Optimierung hat in der letzten Zeit enorm an Wichtigkeit zugenommen. Weiter ging es mit dem Vortrag “Negative SEO” ebenfalls mit Dave Naylor, Paul Madden, Marcus und Ralph Tegtmeier. Jeder von Ihnen hatte ein paar Slides angefertigt und seine eigene Ansatzweise präsentiert. Neben den technischen Möglichkeiten waren vor allen Dingen die sozialen Annäherungen von Ralph wie beispielsweise ein falscher “Reinclusion Request” besonders ausgefallen.

Nach einer kleinen Stärkung folgten dann die “SEO Ranking Factors in 2010?. Mit auf der Bühne saßen Dixon Jones, Will Critchlow und abermals Dave Naylor. Hier wurde hervorgehoben, dass Social Media doch mehr mit SEO zu tun hat als ein Mittel zum (Link-)Zweck, und die ein oder andere diesjährige Algorithmus Änderung die Linkbuilding Strategie verändern sollte. Nach der Mittagspause ging es dann in den Vortrag von Richard Baxter zum Thema “Successful Information Architecture”. Insgesamt nicht viel neues (5€ für diese Unphrase nach Konferenzen) aber besonders der abschließende Q&A Part hatte einige interessante Diskussionsansätze.

Zum Abschluss des Tages präsentierten Andre und Dominik in dem Vortrag “Black Hat Protection” einige aktuelle Fälle von Black- und Crap-Hat, die den Glauben an Google verlieren lassen. Was für Seiten teilweise über Wochen und Monate vor den eigentlichen Marken in den SERPs stehen, vermitteln nicht den Eindruck einer Suchmaschine, die Spam im Griff hat. Zur “Breakout Party” fuhren wir stilecht mit alten Londoner Doppeldeckerbussen. Das Troxy ist eine schöne Location, es zog uns aber schon relativ früh an die Hotelbar, wo wir noch das ein oder andere Glas Wodka Lemon tranken ;)

Am folgenden Morgen startete die A4U für mich mit den “Conversion Killing Mistakes” mit Dr. Karl Blanks und Ben Jession. Ich habe mir davon eine kleine Checkliste mitgenommen, die man sich immer mal wieder in das Gedächtnis bringen sollte. Es folgte für mich der Vortrag “The Affiliate Virgin – From Hobby to Start-up” von Michelle Dewberry, der Gewinnerin einer Staffel der TV Serie “The Apprentice”, die seit 2009 als Publisher auch im Affiliate Marketing unterwegs ist. Ihr Motto:”F.U.C.K. your customers!” (Find, Understand, Calibrate, Keep). Im Anschluss ging es in die Session “How to Build an Make Real Money on your Email Lists” von Nadeem Azam. Für SEOs ist das Thema etwas völlig ungewohntes, es hat aber auch im Affiliate Marketing sehr viel Potential gerade weil es erst wenige sehen und nutzen.

Der Höhepunkt der Konferenz war für mich auch gleichzeitig der Schlusspunkt. Patrick Altoft präsentierte bei seinem Panel “Advanced Link building Strategies for Affiliate Sites” Ergebnisse einer Analyse, die ich auch schon seit einiger Zeit bemerke. Auch Affiliates können vor großen Marken stehen, wenn Sie ihre Hausaufgaben machen. Der Weg von Google weniger Zwischenhändler in den Suchergebnissen anzubieten ist schon seit längerem zu beobachten. Das heißt aber laut Patrick nicht, dass man als Affiliate den Kopf in den Sand stecken muss, sondern das Spiel, in dem Google die Regeln vorgibt, mitspielen soll.

2 Comments

  1. hna23Q4AarYA says: 16. Juli 2013 • 22:03:41

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